Ablauf der Botox®-Behandlung gegen Schwitzen

Bis zu drei Prozent der Bevölkerung sind vom übermäßigem Schwitzen ohne erkennbare Ursache betroffen. Diese Zahl nennt Irene Mlekusch in einem in der Österreichischen Ärztezeitung veröffentlichten Artikel vom 25.02.2014. Die Hyperhidrose beschreibt das übermäßige Schwitzen unter den Achseln, an den Händen oder Füßen. Deodorants und Puder kommen gegen die übermäßige Schweißproduktion nicht an, wodurch sich Betroffene häufig unwohl fühlen. Vor allem in Stresssituationen klagen sie über extrem feuchte Hände und Achseln. Das wirkt sich auf die Lebensqualität des Betroffenen maßgeblich aus. Der Wirkstoff Botulinumtoxin Typ A, kurz Botox®, hilft nachweislich, diese Probleme in den Griff zu bekommen. Dr. Zuzana Bauer übernimmt die Behandlung Betroffener im Aestomed Ambulatorium in Wien.

Botox®-Behandlung gegen Schwitzen durch Dr. Zuzana Bauer

Hier behandeln erfahrene Ärzte seit 2005 Patienten mit Botulinumtoxin®. Der Wirkstoff ist bekannt aus der Faltenbehandlung. Nun erzielt er auch bei der Therapie der Hyperhidrose sehr gute Ergebnisse, die umfangreich dokumentiert wurden. Mit nur ein oder zwei Behandlungen jährlich erzielt Frau Dr. Zuzana Bauer langfristige Beschwerdefreiheit bei den Patienten. Studien zeigen eine Besserung sowie Beseitigung der Beschwerden. Das Medikament bewirkt eine Deaktivierung der elektrischen Impulsübertragung. Das blockiert die Schweißproduktion in den Schweißdrüsen.

Wie läuft die Behandlung ab?

Vor der Therapie nimmt Frau Dr. Bauer ein intensives Beratungsgespräch vor. Hierbei stellt sie eine Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung in den Vordergrund, um die primäre Hyperhidrose zweifelsfrei festzustellen. Vorab empfiehlt sich eine Therapie mit aluminiumchloridhaltigen Lösungen. Wirken diese nicht, ist die Behandlung mit Botox® indiziert.

Die Medizinerin injiziert den Wirkstoff Botulinumtoxin intradermal mit einer dünnen Nadel. Je nach Technik und Größe des Areals variiert die Anzahl der Einstiche. Die Therapie unter den Achseln gestaltet sich schmerzarm. Sehr empfindliche Patienten erhalten eine topische Anästhesie in Form einer aufgetragenen Creme.

An den Füßen und den Händen ist die Behandlung schmerzhafter. Hier hilft die Creme oder ein Spray zur Vereisung, um den Schmerz zu stillen. Eine Regionalanästhesie im Handwurzelblock schaltet diesen bei Bedarf komplett aus.

Die Botox®-Behandlung gegen Schwitzen dauert nur wenige Minuten. Unter den Achseln geht es besonders schnell (15 Minuten). Die Füße behandelt der Arzt in einer halben Stunde. Die Therapien erfolgen ambulant und erfordern keinen stationären Aufenthalt.

Wie lange sind Patienten beschwerdefrei?

Bei der ersten Behandlung dauert die Wirkung circa ein halbes Jahr an. Je öfter die Therapie wiederholt wird, desto länger ist der Patient beschwerdefrei. Nach wenigen Sitzungen im Aestomed Ambulatorium berichteten Patienten von einer anhaltenden Wirkung, die über ein Jahr lang anhielt. Bereits nach zwei Wochen kommt die Schweißproduktion in den betroffenen Bereichen vollständig zum Erliegen. Die mit Botox® behandelten Patienten führen nach erfolgreicher Behandlung ein normales Leben ohne übermäßiges Schwitzen.

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