Tattooentfernung mit Laser in Wien

Narbenfreie, vollständige Tattooentfernung mit einem in Österreich einzigartigen Q-Switched Laser mit 3 verschiedenen Wellenlängen. Behandlung durch spezialisierte Ärzte mit langjähriger Erfahrung.

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Unerwünschte Tätowierungen mit Laser entfernen lassen

Tattooentfernung mit Laser in Wien

Aestomed Wien bietet Tattooentfernung mit Laser auf höchstem Niveau. Mit einem in Österreich einzigartigen Q-Switched Laser mit drei verschiedenen Wellenlängen können nun unerwünschte Tattoos im Aestomed Ambulatorium vollständig und narbenfrei entfernt werden.

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Kontaktieren Sie uns telefonisch unter +43 1 718 29 29, per E-Mail an [email protected] oder über unser Kontaktformular.

Tattooentfernung Kosten

Die Kosten der Tattooentfernung richten sich nach der Größe des Tattoos. Die Entfernung eines handflächengroßen Tattoos (= Standardfläche, Größe maximal 40 Quadratzentimeter (cm²)) kostet € 87,– pro Sitzung (als Bestandteil der Behandlung einer mindestens 3 Standardflächen großen Tätowierung bei Kauf eines 6er Blocks).

Die folgenden Kosten beziehen sich auf eine Einzelbehandlung.

Fläche Kosten 4er Block 6er Block
Standardbehandlungsfläche (max 40cm²) 126 € 113 € 102 €
Kombination von 3 oder mehr Standardbehandlungsflächen in einer Sitzung
pro Standardbehandlungsfläche
108 € 97 € 87 €
Preisbeispiel größeres  Tattoo
Tattoo 120cm² (3 Standardbehandlungsflächen)
324 € 292 € 262 €

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Tattooentfernung Vorher Nachher Fotos

Die folgenden Vorher-Nachher-Fotos der Tattooentfernung wurden uns von Quanta System, dem Hersteller des Q-Switched Lasers für Tattooentfernung zur Verfügung gestellt und zeigen die Ergebnisse anhand eines Schulter-Tattoos.

Tätowierung vor der Laser-Tattooentfernung

Vor den Behandlungen

Tätowierung nach 2 Behandlungen

Tätowierung nach 2 Behandlungen

Tätowierung nach 4 Behandlungen

Tätowierung nach 4 Behandlungen

Tätowierung nach 7 Behandlungen

Tätowierung nach 7 Behandlungen

Narbenfreie Tattooentfernung mit Laser

Um unsere Patienten auf höchstem technischen Niveau behandeln zu können, haben wir bereits im Frühjahr 2009 einen in Österreich einzigartigen Laser für Tattooentfernung in Betrieb genommen. Mit diesem Laser können selbst großflächige, mehrfarbige Profi-Tattoos schonend und vollständig entfernt werden.

Es handelt sich hierbei um einen Q-Switched Laser mit 3 verschiedenen Wellenlängen (532nm, 694nm und 1064nm), welcher sich durch extrem kurze Pulsdauer, sehr präzise Energieabgabe und außerordentlich hohe Energiereserven (jede Wellenlänge wird mit einem eigenen Laser Resonator erzeugt) auszeichnet. In diesem Punkt unterscheidet sich unser Laser ganz wesentlich von Lasern, die unsere Mitbewerber verwenden. Andere Laser können mitunter auch mit mehr als einer Wellenlänge arbeiten. Jedoch arbeiten alle anderen Laser nur mit einer Lichtquelle (Resonator, “cavity”), die Licht mit einer Wellenlänge von z. B. 1064nm erzeugt. Weitere Wellenlängen werden dann mit einem auf den Spiegelarm aufsetzbaren, auswechselbaren Zusatzhandstück generiert. Die so erzeugten “abgeleiteten Wellenlängen” erreichen lediglich einen Bruchteil der Energiedichte (“fluence”) der Ausgangswellenlänge. Die Energiedichte ist aber (bei gegebener Wellenlänge) der entscheidende Paramater für die Fähigkeit eines Lasers, unerwünschte Pigmente zu entfernen. Anders gesprochen: Laser, die nur eine echte Lichtquelle (Resanator, cavity) haben, können nur mit einer einzigen Wellenlänge eine ausreichende Energiedichte erreichen, um das unerwünschte Pigment vollständig zu entfernen. Mit den anderen Wellenlängen, die lediglich mit Aufsatzhandstücken generiert werden, geht diesen Lasern sehr bald “die Puste aus”. Pigmente, deren Farbe eine Behandlung mit diesen Aufsatzhandstücken erfordert, lassen sich mit solchen Lasern daher im besten Fall etwas aufhellen, niemals jedoch vollständig entfernen.

Es liegt auf der Hand, dass die technische Lösung,  jede Wellenlänge mit einer eigenen Lichtquelle (Resonator, caivity) zu generieren, wesentlich aufwendiger und teurer ist, als lediglich eine einzige Lichtquelle in einem Laser zu verbauen, und weitere Wellenlängen mit einem billigen Zusatzhandstück zu generieren. Nicht überraschend ist aber auch der Nutzen von solch einfacheren Lasern für die Tattooentfernung ein viel geringerer.

Unser Tipp: Erkundigen Sie sich ganz genau nach den technischen Eigenschaften des Lasers, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Dass die Behandlung ausschließlich von spezialisierten Ärzten durchgeführt wird sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Trotzdem ist es ratsam, genau zu erfragen, wer die Tattooentfernung mit Laser durchführt und welche Qualifikationen diese Person hat.

Unser Laser ist auch für die Entfernung von permanent make up hervorragend geeignet. Der gefürchtete, mit herkömmlichen Lasern nicht beherrschbare Farbumschlag (während der Entfernung verändert sich die Farbe des permanent make up, z. B. die ehemals rote Lippe nimmt eine grüne Farbe an) hat mit diesem Laser seinen Schrecken verloren.

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Q-Switched Laser Tattooentfernung in Wien

Warum ist es unbedingt erforderlich, für die Tattooentfernung einen leistungsstarken Q-Switched Laser  zu verwenden?

Sehr wesentlich ist die die gleichmäßige Energieverteilung innerhalb des Laserspots, also der Hautfläche, auf die das Laserlicht projiziert wird. Hier hat unser Laser durch die sogenannte OptiBeam-Technologie entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Lasern. Das quadratische Strahlenprofil erlaubt nicht nur ein außergewöhnlich genaues, flächendeckendes Behandeln ohne unerwünschte Überlappungen der einzelnen spots, sondern garantiert eine absolut gleichmäßige Energieverteilung innerhalb des spots. Sogenannte „hot points“ innerhalb des spots, wie sie bei herkömmlichen Lasern üblich sind, stellen angesichts der extrem hohen Energiedichten, die bei Tattooentfernungen erforderlich sind, ein erhebliches Problem dar, da dadurch Hautschäden und letztendlich Narbenbildungen begünstigt werden.

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Tattooentfernung: Picosekundenlaser oder Q-Switched Laser?

Der Picosekundenlaser bietet bei objektiver Betrachtung keinerlei Vorteile, sondern steht einem hochwertigen und leistungsfähigen Q-Switched Laser in wesentlichen Punkten nach. Abgesehen davon, dass die vollmundigen Aussagen einiger Hersteller (z. B. Cynosure), wonach die Pulsdauer des Picosekundenlasers nur eine Hundertstel (das 0,01fache) des Q-switched Lasers beträgt durch Anwendung einfacher Grundrechnungarten zu widerlegen ist (eine Pulsdauer von ca. 700ps ist nicht einmal ein Neuntel von 6ns und somit weniger als um den Faktor 0,11 kürzer), bringt eine noch kürzere Pulsdauer als die dies Q-Switched Lasers medizinisch auch keinerlei Vorteile.

Maßgeblich für die erfolgreiche Anwendung der selektiven Photothermolyse ist, dass die thermische Relaxationszeit des Gewebes, in das die unerwünschte Tätowierungsfarbe eingebettet ist, nicht erreicht oder überschritten wird. Bei den verwendeten Wellenlängen liegt bereits eine Pulsdauer von 6ns weit unter der thermischen Relaxationszeit der (hauptsächlich aus Wasser bestehenden) Haut. Als erheblicher Nachteil gegenüber unserem Q-switched Laser ist zu vermerken, dass der Picosekundenlaser üblicher Weise nur mit einer Wellenlänge (755nm) arbeiten kann und mit dieser Wellenlänge nicht annähernd die hohen Energiedichten unseres Q-switched Lasers erreicht. Allfällige weitere Wellenlängen werden mit einem Aufsatzhandstück am Spiegelarm generiert, was zu weiteren dramatischen Energieverlusten führt. Bei den solcherart generierten weiteren Wellenlängen steht jeweils nur ein Bruchteil der (im Vergleich mit einen Q-switched Laser ohnehin bereits viel geringeren) Energie der Ausgangswellenlänge (die mit einer eigenen cavity generiert wird) zur Verfügung.

Diejenigen Picosekundenlaser, die auch eine weitere Wellenlänge (532nm) generieren können, erzielen auf dieser Wellenlänge nochmals erhebliche geringere Energiedichten als auf der Wellenlänge 755nm. Bei der vollständigen Entfernung (d. h. Entfernung bereits ausgebleichter Farbreste) insbesondere von schwierigen, mehrfarbigen Tätowierungen ist der Picosekundenlaser einem hochwertigen und leistungsfähigen Q-switched Laser daher unterlegen.

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Fragen und Antworten rund um die Tattooentfernung

Ja, eine Aufhellung des Tattoos (oder von Teilen des Tattoos) ist durchaus sinnvoll und möglich. Damit verbessert man die Möglickeiten für das cover up und erhöht den Gestaltungsspielraum des Tätowierers. Für ein cover-up sind in aller Regel erheblich weniger Behandlungssitzungen erforderlich als für eine Totalentfernung.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung sehen wir, dass die Zufriedenheit mit cover-ups ohne vorherige Aufhellung des unerwünschten Tattoos wesentlich niedriger ist, als wenn zuvor eine Aufhellung durchgeführt wurde. Daher weisen uns seit Jahren viele Tattoostudios mit hohem Qualitätsanspruch Kunden zu, die cover-ups machen lassen wollen.

Da Ihre Freundin noch nicht volljährig ist muss die Einverständniserklärung für die Behandlung von ihrem gesetzlichen Vormund unterschrieben werden.

Eine spezielle Vorbereitung der Haut ist nicht erforderlich. Allerdings ist es von größter Wichtigkeit, dass das Behandlungsareal nicht gebräunt ist, auch nicht durch Solarium oder Selbstbräuner. Eine mindestens 2wöchige Sonnen bzw. Solarienkarenz vor der Behandlung ist unbedingt einzuhalten. Weniger als 2 Wochen vor Ihrem Behandlungstermin dürfen auch Selbstbräuner nicht verwendet werden.

Da wir die Wartezeiten für unsere Patienten sehr gering halten sind Terminvereinbarungen unbedingt notwendig. Außerdem ist die ärztliche Beratung vor der Tattooentfernung unbedingt notwendig, denn es ist es von größter Wichtigkeit, dass das Behandlungsareal nicht gebräunt ist. Auch nicht durch Solarium oder Selbstbräuner. Eine mindestens 2wöchige Sonnen bzw. Solarienkarenz vor der Behandlung ist unbedingt einzuhalten. Weniger als 2 Wochen vor Ihrem Behandlungstermin dürfen auch Selbstbräuner nicht verwendet werden.

Ein Tätowierung braucht kein bestimmtes Mindestalter, um entfernt werden zu können. Wenn es durch die Tätowierung jedoch zu Hautirritationen- oder Schädigungen gekommen ist, kann es erforderlich sein, mit dem Beginn der Entfernung zuzuwarten. Vor Behandlungsbeginn findet bei uns (wir sind eine private Krankenanstalt) immer eine Untersuchung und eine Beratung durch eine erfahrene und auf die jeweilige Behandlung spezialisierte Ärztin statt.

Die Kosten richten sich nach der Größe der Tätowierung. Die Entfernung einer handflächengroßen Tätowierung (= Standardfläche, Größe maximal 40 Quadratzentimeter) kostet € 102,– pro Sitzung (als Bestandteil der Behandlung einer mindestens 3 Standardflächen großen Tätowierung bei Kauf eines 4er Blocks). Die genauen Kosten werden Ihnen im ärztlichen Beratungsgespräch bekannt gegeben.

Diese Frage lässt sich, selbst nach Begutachtung des Tattoos durch einen erfahrenen Arzt, nur ungefähr und mit gewissen Vorbehalten beantworten. Beruhend auf Erfahrung aus tausenden erfolgreich durchgeführten Entfernungen verschiedenster Tattoos und Permanent Make Ups können wir sagen, dass sich die Anzahl der für ein kosmetisch befriedigendes Ergebnis notwendigen Sitzungen in sehr vielen Fällen zwischen 3 und 8 bis 10 Behandlungssitzungen bewegt. Es gibt aber auch Fälle, wo eine größere Anzahl von Sitzungen erforderlich ist. Eine genaue Abschätzung der Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist selbst für einen einschlägig erfahrenen Arzt/eine einschlägig erfahrene Ärztin deshalb schwierig, da es eine unendliche Vielfalt von verschiedenen Tätowierungsfarben (deren genaue Zusammensetzung dem Patienten in aller Regel nicht bekannt ist) gibt und auch die Methoden der Tätowierung selbst (etwa wie viel Farbe wie genau wie tief eingebracht wurde) außerordentlich vielfältig sind.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Schmerzempfinden bei der Entfernung einer Tätowierung davon abhängt, in welcher Körperregion sich diese Tätowierung befindet. Außerdem ist das Schmerzempfinden individuell sehr unterschiedlich. Bei uns wird der überwiegende Teil der Tattooentfernungen ohne irgendwelche Maßnahmen zu Schmerzausschaltung durchgeführt und von unseren Patienten gut toleriert. In bestimmten Körperregionen oder bei bekannter hoher Schmerzempfindlichkeit ist jedoch die Vorbehandlung der entsprechenden Hautstellen mit einer topischen Anästhesie ratsam. Informationen dazu erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin.

Als Farbumschlag bezeichnet man das Phänomen, dass sich die Farbe einer Tätowierung (sehr häufig auch eines Permanent Make Up) durch eine Laserbehandlung ändert. Das führt im Normalfall (es steht nur ein Laser mit einer einzigen Wellenlänge zur Verfügung) dazu, dass die neu entstanden Farbe nicht mehr entfernt werden kann. Mit unserem Laser besteht dieses Risiko nicht. Da wir schon von vorneherein fast alle Farben entfernen können, ist auch jede, allenfalls im Zuge einer Behandlung neu entstehende Farbe, schonend und vollständig entfernbar.

Wenn Sie die Anworten auf die obigen Fragen gelesen haben können Sie diese Frage bereits selbst beantworten. Langgepulste Laser (Pulsdauer im Millisekundenbereich, z. B. 30ms) liegen weit über der thermischen Relaxationszeit der Haut. Versuche, solche Laser zur Entfernung von Tattoos einzusetzen, führen zu schweren Verbrennungen und in weiterer Folge oftmals irreversiblen Hautschäden (Narben).

Sehr wesentlich ist die die gleichmäßige Energieverteilung innerhalb des Laserspots, also der Hautfläche, auf die das Laserlicht projiziert wird. Hier hat unser Laser durch die sogenannte OptiBeam entscheidenden Vorteile gegenüber herkömmlichen Lasern. Das quadratische Strahlenprofil erlaubt nicht nur ein außergewöhnlich genaues, flächendeckendes Behandeln ohne unerwünschte Überlappungen der einzelnen spots, sondern garantiert eine absolut gleichmäßige Energieverteilung innerhalb des spots. Sogenannte „hot points“ innerhalb des spots, wie sie bei herkömmlichen Lasern üblich sind, stellen angesichts der extrem hohen Energiedichten, die bei Tätowierungsentfernungen erforderlich sind, ein erhebliches Problem dar, da dadurch Hautschäden und letztendlich Narbenbildungen begünstigt werden.

Tätowierungsentfernungen werden mit einem gütegeschalteten (Q-Switched) Laser durchgeführt. Im Aestomed Ambulatorium wird ein in Österreich einzigartiger gütegeschalteter Laser mit 3 verschiedenen Wellenlängen eingesetzt, nämlich ein Quanta Q Plus C (Quanta Systems S.p.a.).
Mit diesem Laser können mit den Wellenlängen 532 nm, 1064 nm und 694 nm extrem hohe Energiedichten (über 20 j/cm²) bei Pulsbreiten von lediglich 6 ns (0,000000006 Sekunden) generiert werden. Dadurch ist es, im Gegensatz zu Lasern, die nur eine Wellenlänge erzeugen können möglich, Tätowierungen fast aller Farben (Ausnahme: Weiß und sehr helle Gelbtöne) vollständig und schonend zu entfernen.

Die Farbpartikel der Tätowierungsfarbe, die das Laserlicht viel stärker als die umgebenden Haut absorbieren, werden durch die hohe Energiedichte des sehr kurzen Q-switched Impulses zertrümmert und anschließend phagozytiert bzw. durch geringfügige, oberflächliche Krustenbildung abgestoßen.

Abgesehen davon, dass der Laser, mit dem wir arbeiten (Quanta Q Plus C, Quanta System S.p.a.) vom Hersteller nur an speziell geschulte Ärzte verkauft wird, ist eine Tattooentfernung mit Q-switched Laser eine medizinische Behandlung, die nur bei Durchführung durch entsprechend qualifizierte Ärzte hochwirksam und sicher ist. Bei Durchführung durch Laien oder nicht ausreichende medizinisch und fachliche qualifizierten Personal ist eine Tattooentfernung mit Laser mit ganz erheblichen Risken verbunden. Dabei ist das Risiko, dass die Behandlung unwirksam ist, also dass die Entfernung des unerwünschten Tattoos misslingt, noch das mit Abstand geringste Risiko. Die ärztliche Leiterin unseres Hauses, Primaria Dr. Silvia Seligo-Schneider ist die einzige österreichische Gerichtssachverständige für kosmetologische Dermatologie. Im Rahmen ihrer Gutachtertätigkeit ist Primaria Dr. Seligo-Schneider mit einer steigenden Anzahl von Fällen konfrontiert, wo es durch unsachgemäße Behandlungen mit ungeeigneten Lichtquellen (vielfach sogar ohne CE-Zulassung) zu schweren und irreversiblen Hautschäden durch Verbrennungen gekommen ist. Problematisch bei Tattooentfernungen ist vor allem die Verwendung von ungeeigneten Lichtquellen wie z. B. IPL-Systemen oder leistungsschwachen langgepulsten Lasern. Besonders schlimm in diesen Fällen: Die Opfer dieser Behandlungsfehler wurden vor Durchführung der Behandlung in keiner Weise über die Risken (und nicht einmal über die Risken, die selbst bei einer Behandlung „lege artis“ erwähnt werden müssten) aufgeklärt.

Bei Aestomed werden Tattooentfernungen (ebenso wie alle anderen Behandlungen) ausschließlich von speziell geschulten Ärzten mit langjähriger Erfahrung durchgeführt. Die gesetzlich zwingend vorgeschriebene Begutachtung und Aufklärung der Patienten wird ebenfalls ausschließlich von Ärzten durchgeführt.

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Downloads zur Tattooentfernung mit Laser

Im Folgenden haben wir interessante Links und Downloads zusammengetragen die sich mit dem Thema Tattooentfernung befassen:

Alternative Methoden der Tattooentfernung

Exzision (chirurgische Entfernung, Herausschneiden) des Tattoos

Kleinere Tätowierungen können operativ entfernt werden. In örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose wird das tätowierte Hautareal herausgeschnitten. Je nach Größe des entfernten Hautareals wird die Wunde mit Haut-Transplantaten bedeckt oder mit Verschiebungen anderer Hautareale versorgt. Diese Methode ist nur möglich bei länglichen (schmalen) und kleinen Tattoos. Mit dieser Methode ist die vollständige Entfernung des Tattoos in einer einzigen “Behandlungssitzung” möglich. Allerdings wird dies durch eine gravierenden und heute nicht mehr aktzeptablen Nachteil erkauft: Die Exzision eines Tattoos führt immer zum Entstehen einer häßlichen Narbe. Oftmals kommt es auch zu schmerzhaften Wundspannungen. Hinzu kommen noch die allgemeinen Risken eines chriurgischen Eingriffs (Infektionsrisiko, verzögerte Wundheilung) und die Narkoserisken.

Dermabrasion (Abschleifen) des Tattoos

Ein Verfahren, das seit der Einführung von leistungsfähigen Q-Switched Lasern nicht mehr den Regeln der ärztlichen Kunst entspricht. Die Dermabrasion eines Tattoos ist keinesfalls mit der heute durchaus noch üblichen “Microdermabrasion”, die in Kosmetikstudios durchgeführt wird vergleichbar. Die Dermbarasion eines Tattoos ist ein richtiger chirurgischer Eingriff, der nur unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose durchgeführt werden kann. Die Vor- und Nachteile der Dermabrasion eines Tattoos sind ähnlich wie bei einer Exzision: Vollständige Entfernung im Rahmen eines einzigen Eingriffs. Die Entstehung häßlicher Narben ist jedoch auch bei dieser Methode unvermeidlich. Ebenso können – wie bei der Exzision – Wundspannungen entstehen. Auch bei dieser Entfernungsmethode bestehen die allgemeinen Risken eines chriurgischen Eingriffs (Infektionsrisiko, verzögerte Wundheilung) und die Narkoserisken.

Abtragung des Tattoos mit fraktioniertem C02-Laser

Fraktionierte CO2-Laser erlauben außerordentlich präzises Abtragen der Haut und bewähren sich seit Jahren in vielen Bereichen der ästhetischen Lasermedizin u. a. bei der Entfernung von Pigmenflecken, Warzen, Altersflecken, Falten und auch Aknenarben. Im Aestomed Ambualtorium werden C02-Laser seit 2001 eingesetzt, mit fraktionierten C02-Lasern arbeiten wir bereits seit 2006. Bei der Tattooentfernung mit fraktioniertem C02-Laser wird das tätowierte Hautareal im Prinzip durch extrem kurze und schnelle Lichtimpulse thermisch abgetragen. Im Gegensatz zur Tattooentfernung mit einem Q-Swichted Laser ist es jedoch nicht möglich, selektiv nur das unerwünschte Pigment zu behandeln, sondern man muss sozusagen durch die gesamte Haut durch, bis in jene Tiefe, wo sich das unerwünschte Pigment befindet. Deshalb werden auch die Hautschichten geschädigt, die über der Tätowierung liegen. Allerdings erfolgt diese Hautabtragung wesentlich präziser und schonender als mit Schleifgeräten (Dermabrasion) oder im Rahmen einer Exzision. Diese Behandlungsmethode ist nur in ganz speziellen Fällen in Betracht zu ziehen, da sie mit einem hohen Narbenbildungsrisiko verbunden und schmerzhaft ist (Durchführung nur in Lokalanästhesie oder Vollnarkose möglich).

Wissenschaftlich nicht anerkannte, medizinisch nicht vertretbare Methoden der Tattooentfernung

Diese Behandlungen bauen allesamt auf folgendem Prinzip auf: Mit Nadeln oder anderen Instrumenten wird, ähnlich wie beim Tätowieren selbst, eine Chemikalie, meist ein Enzym oder eine Säure (oft als Milchsäure bezeichnet), in die Haut eingebracht / gespritzt / gestochen / geschossen. Diese Chemikalie führt zu einer Entzündung und Wunde. Über diese Wunde eliminiert der Körper das Wundsekret mitsamt dem Pigment. Keines dieser Verfahren konnte bisher im Entferntesten an die Wirksamkeit der Laserbehandlung anknüpfen, auch wenn sie oft als bessere Alternative zum Laser beworben werden. Meist werden diese Verfahren mit viel Werbung als “narbenfreie” Alternative zum Laser angepriesen. Tatsächlich ist bei dieser Methode jedoch eine sehr hohe Anzahl von Behandlungssitzungen erforderlich. Eine vollständige Entfernung eines Tattoos, ja nicht einmal eine hinreichende Aufhellung für ein cover up ist mit dieser Methode extrem unwahrscheinlich. Uns ist kein einziger Fall bekannt, in dem dies gelungen ist. Hingegen „übernehmen“ wir immer wieder Patienten, die nach zahlreichen Behandlungssitzungen die Aussichtslosigkeit dieser Behandlungsmethode erkennen und entfernen das unerwünschte Tattoo mit unserem Q-Switched Laser. Versuche, ein Tattoo z. B. mit Milchsäure zu entfernen bringen erhebliche Risken mit sich, wie u.a. Pigmentstörungen, Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Schattenbildung usw. Das Narbenbildungsrisiko ist bei dieser Behandlung begreiflicher Weise sehr hoch, und zwar um eine Vielfaches höher als bei einer lege artis durchgeführten Tattooentfernung mit einem leistungsfähigen Q-Switched Laser. Wir betrachten diese Behandlungsmethode mangels irgendwelcher wissenschaftlicher Nachweise der Wirksamkeit als unseriös und als medizinisch nicht vertretbar.

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Rennweg 9 | A-1030 Wien

Tel.: +43 1 718 29 29
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