Botox gegen Achselschweiß und Handschweiß

Die Botox Behandlung hilft bei übermäßiger Schweißproduktion & Hyperhidrose

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Botox gegen Schwitzen in Wien

Botox gegen Schwitzen bei Aestomed Wien

Das speziell geschulte und erfahrene Ärzteteam im Aestomed Ambulatorium in Wien hat seit 2005 unzählige Behandlungen mit Botox gegen Schwitzen unter den Achseln, an den Händen und an den Füßen erfolgreich durchgeführt. Unsere klinischen Erfahrungen mit dieser Behandlung sind hervorragend. Viele unserer Patienten erfreuen sich schon seit vielen Jahren dank einer bis zwei Behandlung pro Jahr (oft reichen – besonders bei wiederholten Behandlungen – auch noch wesentlich größere Behandlungsabstände) eines schweißfreien Lebens.

Botox gegen Schwitzen ist eine außerordentlich gut erforschte Behandlung mit umfangreich dokumentierter Wirksamkeit. In den letzten Jahren konnte im Rahmen zahlreicher kontrollierter Studien (viele davon aus hohen Evidenzklassen) gezeigt werden, dass die Injektion von Botox zu einer Besserung, in vielen Fällen sogar zu einer völligen Beseitigung von übermäßigem Schwitzen führt. Vor allem unter den Achseln ist die Wirkung von Botox gegen Schwitzen exzellent. Diese vielfach dokumentierte Wirksamkeit hat dazu geführt, das Botox (Botulinumtoxin Typ A) in Österreich zur Behandlung von übermäßigem Schwitzen unter den Achseln (axilliäre Hyperhidrose) als Medikament zugelassen ist.

Botox gegen Schwitzen Kosten

 BereichKosten
Achselschweiß
(beide Achseln)
ab 590€
Handschweiß
(beide Hände)
ab 890€
Fußschweiß
(beide Füße)
ab 890€

Sie haben Fragen?

Kontaktieren Sie uns telefonisch unter +43 1 718 29 29, per E-Mail an info@aestomed.at oder über unser Kontaktformular.

Wirkungsmechanismus von Botox gegen Schwitzen

Der Wirkungsmechanismus von Botox gegen Schwitzen beruht darauf, dass die elektrische Impulsübertragung deaktiviert wird. Dadurch wird an der Schweißdrüse die Schweißproduktion blockiert (ebenso wie bei einer Behandlung von Falten im Gesicht die Muskelkontraktion verhindert wird).

Ablauf der Botox-Behandlung gegen Schwitzen bei Aestomed in Wien

Botox wird mit einer sehr dünnen Nadel intradermal injiziert. Die Anzahl der Injektionspunkte hängt von der Größe des vom Schwitzen betroffenen Hautareals und der Injektionstechnik ab. Meist werden 20 bis über 40 Punkte pro Achsel, pro Hand oder pro Fuß gesetzt. Die Behandlung unter den Achseln ist sehr schmerzarm. In seltenen Fällen wird hier mit einer topischen Anästhesie (EMLA Creme) gearbeitet. An den Händen und an den Füßen kann die Behandlung etwas schmerzhafter sein. Hier wird manchmal mit EMLA Creme oder mit Vereisungsspray (Chlorethyl) vorbehandelt und mit coolpads gekühlt. Eine noch weiter gehende Schmerzausschaltung kann mit einer Regionalanästhesie (Handwurzelblock) erreicht werden. Dies ist jedoch nach der langjährigen Erfahrung des Ärzteteams des Aestomed Ambulatoriums ist ein Handwurzelblock aufgrund der möglichen Nebenwirkungen (u.a. Risiko der Nervenreizung oder Nervenschädigung durch die Injektionsnadel) nur in ganz seltenen Ausnahmefällen (besonders schmerzempfindliche Patienten) vertretbar und sinnvoll.
Die Behandlung mit Botox gegen Schwitzen unter den Achseln dauert etwa 15 Minuten, die Behandlung der Handflächen oder der Füße dauert etwa 30 Minuten. Alle Behandlungen erfolgen ambulant.

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Botox gegen Schwitzen Fragen und Antworten

Die Behandlung unter den Achseln ist sehr schmerzarm. In seltenen Fällen wird hier mit einer topischen Anästhesie (EMLA Creme) gearbeitet. An den Händen und an den Füßen kann die Behandlung etwas schmerzhafter sein. Hier wird manchmal mit EMLA Creme oder mit Vereisungsspray (Chlorethyl) vorbehandelt und mit coolpads gekühlt. Eine noch weiter gehende Schmerzausschaltung kann mit einer Regionalanästhesie (Handwurzelblock) erreicht werden. Dies ist jedoch nach der langjährigen Erfahrung des Ärzteteams des Aestomed Ambulatoriums ist ein Handwurzelblock aufgrund der möglichen Nebenwirkungen (u.a. Risiko der Nervenreizung oder Nervenschädigung durch die Injektionsnadel) nur in ganz seltenen Ausnahmefällen (besonders schmerzempfindliche Patienten) vertretbar und sinnvoll.

Bei fachmännischer Injektion und richtiger Dosierung beträgt die Wirkungsdauer von Botox gegen Schwitzen schon bei der Erstbehandlung rund 6 Monate. Oft ist die Wirkungsdauer aber auch bei der Erstbehandlung bereits länger als 6 Monate. Bei Wiederholungsbehandlungen wird nochmals eine deutliche Verlängerung der Wirkungsdauer erreicht. Bei zahlreichen Patienten des Aestomed Ambulatoriums beträgt die Wirkungsdauer bereits nach wenigen Wiederholungsbehandlungen deutlich über 12 Monate.

In einer Langzeitstudie (Heckmann M, Plewig G: Arch Dermatol 2005;141:1255-9) wurden 43 Patienten über einen Beobachtungszeitraum von zwei Jahren mit Botulinumtoxin-A (Dysport; dieses Präparat wird auch im Aestomed Ambulatorium verwendet) gegen übermäßiges Schwitzen unter den Achseln behandelt. Die Behandlung führte zu einer nahezu vollständigen Ausschaltung der Schweißproduktion innerhalb von 2 Wochen nach dem Behandlungszeitpunkt. Noch wichtiger: 48 Wochen (also rund 11 Monate) nach der ersten Behandlung war die Schweißproduktion gegenüber dem Status vor der Behandlung immer noch um mehr als 50% reduziert.

Diese hervorragenden Ergebnisse decken sich mit den langjährigen klinischen Erfahrungen des Aestomed Ambulatoriums und werden – wie bereits oben erwähnt – bei Wiederholungsbehandlungen nochmals deutlich übertroffen.

Einfach gesagt bewirkt Botox eine Blockade der Signalübertragung vom Nerv zum Zielorgan (Schweißdrüse). Das Resultat ist dann der Funktionsverlust des Zielorgans, also das Aussetzen der Schweißproduktion.

Bewirkt wird die Blockade der Signalübertragung durch die Freisetzung des Neurotransmitters Acetylcholin aus der Nervenendigung. Wichtig zu wissen: Botox zerstört nicht die Synapse oder das Neuron, sondern verursacht einen vorübergehenden Funktionsverlust des Zielorgans.

Botulinumtoxin Typ A – umgangssprachlich Botox genannt – ist ein Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. Davon gibt es sieben Varianten, die Serotypen A, B, C, D, E, F und G.

In der Medizin wird vor allem Botulinumtoxin Typ A als verschreibungspflichtiges Medikament eingesetzt.

Neben zahlreichen Anwendungen zum Beispiel in der Neurologie (Bewegungsstörungen) und der Augenheilkunde (Behandlung von Schielen) ist die ästhetische Botox-Therapie die weltweit häufigste ästhetische Behandlung, und zwar noch vor Unterspritzungen, Fettabsaugungen oder dauerhafter Haarentfernung mit Laser. Auch bei der Behandlung übermäßigen Schwitzens (unter den Achseln, an den Händen und an den Füßen) wird Botox häufig und mit großem Erfolg angewendet.

Die Behandlung beider Hände kostet € 890,–. Diese Kosten sind unmittelbar nach der Behandlung zahlbar. Mögliche Zahlungsformen sind Barzahlung, Bankomat oder Kreditkarte (für letzteres gelten höhere Preise).
Es besteht auch die Möglichkeit per Banküberweisung zu bezahlen. In diesem Fall muss der Zahlungseingang spätestens 2 Werktage vor der Behandlung nachvollziehbar sein.

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Weitere Behandlungsmöglichkeiten bei übermässigem Schwitzen

Schwitzen kann mit verschiedenen Methoden behandelt werden. Die Behandlung von Schwitzen mit Botox ist jedoch unbestritten die wirksamste, schonendste und nebenwirkungsärmste Behandlung, die derzeit zur Verfügung steht.

Allgemeine Maßnahmen gegen übermäßiges Schwitzen

Patienten mit generalisierter Hyperhidrose (betroffen sind bei generalisierter Hyperhidrose großflächige Körperregionen wie Bauch, Nacken, Oberschenkel, Brust) leiden oft an Übergewicht. Eine Gewichtsreduktion kann helfen, Schweißdrüsen während körperlicher Aktivität zu aktivieren und in Ruhe eine verminderte Schweißdrüsenaktivität zu erreichen. Ein weniger trainierter Körper zeigt bereits bei leichten Alltagsaktivitäten eine starke Sympathikusaktivierung, die wiederum zu vermehrtem Schwitzen und zu einer erhöhten Pulsrate führt. Sportliche Aktivität kann also neben zahlreichen anderen positiven Auswirkungen auf den Körper auch die Schweißproduktion verringern.

Rauchen führt ebenfalls zu einer Sympathikus-Aktivierung. Patienten, die mit dem Rauchen aufgehört haben berichten immer wieder, dass sich durch die Nikotinabstinenz eine bestehende Hyperhidrose verbessert hat.

Sehr häufig haben Alkohol, Kaffee oder Tee eine verstärkende Wirkung auf das Schwitzen. Menschen, die an übermäßigen Schwitzen leiden, sollten daher darauf verzichten. Dieser Verzicht allein kann oft schon eine gewisse Besserung bringen. Auch scharf gewürzte Speisen können Auslöser von Schweißausbrüchen sein und sollten daher gemieden werden.

Konservative Behandlung des Schwitzens (ohne Operation)

Lokale Behandlungsmethoden

Diese Methoden wirken nur bei schwach ausgeprägten Formen des Schwitzens. Es werden verschiedene schweißhemmende Substanzen in Salbenform oder als wässrige Lösung auf die betroffenen Hautareale aufgebracht. Dies kann zu einer vorübergehenden Abnahme der Schweißproduktion führen. Die am häufigsten verwendete Substanz ist Aluminiumchloridsalz. Bezüglich des Wirkungsmechanismus gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, man vermutet jedoch, dass Aluminium zu einer vorübergehenden Verstopfung der Schweißdrüsen führt. Nachteile dieser Behandlung sind die geringe Wirkung (nur bei gering ausgeprägtem Schwitzen sinnvoll) und Unverträglichkeitsreaktionen (Rötungen, Juckreiz) der Haut. Dadurch sind Langzeitbehandlungen oft schwierig. Die Wirkung der lokalen Behandlung mit Aluminiumchloridsalz kommt nicht im Entferntesten an die oftmals vollständige Unterbindung der Schweißproduktion bei einer Behandlung mit Botox heran.

Medikamentöse Behandlungsmethoden

Es gibt verschiedene Medikamente zur systemischen Behandlung übermäßigen Schwitzens. Für Patienten mit generalisierter Hyperhidrose ist dies oft die einzige wirksame Behandlung. Bei der fokalen Hyperhidrose (beschränkt auf Achseln, Hände oder Füße) ist jedoch die Behandlung mit Botox die überlegene Therapie in Hinsicht auf Wirksamkeit und Nebenwirkungen. In Ausnahmenfällen kommt eine medikamentöse Behandlung auch bei fokaler Hyperhidrose in Frage, und zwar dann, wenn es darum geht, einen bestimmt Anlass schweißfrei zu überstehen.

Die medikamentöse Behandlung der Hyperhidrose ist häufig mit schweren Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaf- und Gedächtnisstörungen, gastrointestinale Beschwerden, Übelkeit, Verstopfung, Tachykardie, Erweiterung der Pupillen und Akkomodationsstörungen verbunden. Aufgrund dieser schweren Nebenwirkungen ist eine medikamentöse Behandlung der Hypehidrose mit größter Vorsicht zu genießen und als Dauertherapie ungeeignet.

Iontophorese, Leitungswasser-Iontophorese

Bei einer Iontophorese werden Hände oder Füße auf flache, mit Wasser benetzte Elektroden in zwei Wannen gelegt. Über die Elektroden fließt schwacher Gleichstrom durch Hand- oder Fußflächen. Die Behandlung dauert etwa 20 bis 30 Minuten und muss täglich durchgeführt werden. Mit einer Reduzierung des übermäßigen Schwitzens ist nur bei konsequenter Anwendung etwa 4 Wochen nach Behandlungsbeginn zu rechnen. Auch nach einer Besserung muss die Behandlung jeden zweiten Tag dauerhaft fortgeführt werden, da es nach dem Beenden der Behandlung innerhalb weniger Wochen zu einem vollen Rezidiv kommt.
Die Behandlung ist als Dauerlösung nicht geeignet, da bei längerer Behandlung oft ein Gewöhnungseffekt einsetzt und die Behandlung unwirksam wird. Nachteilig ist weiters der enorme Zeitaufwand, der für diese Behandlung notwendig ist.

Chirurgische Verfahren zur Behandlung übermäßigen Schwitzens

Vor der Ära von Botox waren zur Behandlung übermäßgen Schwitzens unter den Achseln auch verschiedene chirurgische Verfahren üblich und sinnvoll. Seit der Verfügbarkeit von Botox sind die chirurgischen Verfahren jedoch nicht mehr der “Gold Standard” bei der Behandlung der fokalen Hyperhidrose. Alle chirurgischen Verfahren sind gekennzeichnet von den üblichen Operationsrisken (Nachblutungen, Infektionsrisiko, schmerzhafte Narbenbildung, Wundheilungsstörungen), vor allem aber von einer sehr hohen Rückfallsrate. Tatsächlich stellen sich den Ärzten des Aestomed Ambulatoriums in Wien immer wieder Patienten vor, die unter ausgeprägter Rezidivhyperhidrose nach der Durchführung chirurgischer Verfahren leiden. Diesen Patienten ermöglichen eine bis zwei Behandlungen mit Botox gegen Schwitzen pro Jahr ein wirklich schweißfreies Leben ermöglicht.

Schweißdrüsenabsaugung (Subkutane Schweißdrüsenkürettage, nur unter den Achseln möglich)

Über kleine Hautschnittzugänge wird die Unterseite des vom Schwitzen betroffenen Hautareals abgesaugt. Dabei werden in erster Linie die zu den Schweißdrüsen führenden Nerven durchtrennt, und nicht die Schweißdrüsen selbst entfernt. Der Eingriff wird in Tumeszentlokalanästhesie durchgeführt. Nachteile des Verfahrens: Keine 100%ige Trockenlegung wie bei einer Behandlung mit Botox ggen Schwitzen möglich; sehr hohe Rückfallsrate.

Schweißdrüsenexzision (nur unter den Achseln möglich)

Darunter versteht man die Entfernung des schweißdrüsentragenden Hautareals unter der Achsel. Eine Entfernung des gesamten schwitzenden Hautareals ist in den meisten Fällen nicht möglich, da die Operationswunde sonst so groß wäre, dass sie nicht mehr zugenäht werden kann. Bei diesem Verfahren ist die Bildung von unschönen, oft auch schmerzhaften Narben praktisch unvermeidlich. Hinzu kommen die üblichen Operationsrisken wie Nachblutungen, Infektionsrisiko und Wundheilungsstörungen. Trotz dieser massiven Nebenwirkungen und Risken kommt es auch bei diesem Verfahren durch das Wiedereinwachsen von Nerven (Reinnervation) nicht selten zu einem Wiederauftreten der Hyperhidrose.

Die operative Nervenblockade (Sympathektomie)

Bei diesem chirurgischen Verfahren zur Behandlung der Hyperhidrose wird der sympathische Grenzstrang, der die schweißdrüsenversorgenden Nerven führt, in den meisten Fällen im Brustraum, seltener im Bauchraum durchtrennt. Das ist ein großer chirurgischer Eingriff, der unter Vollnarkose durchgeführt wird und einen längeren stationären Aufenthalt erfordert.  Es kann zu zahlreichen schweren Komplikationen kommen. So kann nach dem Eingriff Luft in den Brustraum gelangen, die mit Hilfe eines Schlauches abgesaugt werden muss. Eine weitere Komplikation stellt das durch Verletzungen der Sympathikusstruktur hervorgerrufene Horner-Syndrom dar. Dabei kommt es zu einer Engstellung der Pupille, zum Hängen des Oberlids und zum Zurücktreten des Augapfels in die Augenhöhle. Verschiedenen Studien zu Folge (Shachor et al, 1994) sind Rezidive auch bei dieser Behandlungsmethode mit rund 8% keineswegs selten.  Auch vermehrtes Schwitzen an anderen Körperstellen (kompensatorischen Schwitzen) wird in etlichen Studien (z. B. Ling u. Fang, 1999) als Nebenwirkung berichtet, wobei bis zu 5% der behandelnden Patienten das kompensatorische Schwitzen als belastender empfinden als den Zustand für der Operation.

Indiziert ist dieser schwere chirurgische Eingriff aus all diesen Gründen nur als Ultima Ratio bei sehr schwerer, ausgedehnter kombinierter Hyperhidrose an den Händen, an den Füßen, unter den Achseln und im Gesicht, die mit keiner anderen Methode therapierbar ist. Wichtig: Ganzkörperschwitzen ist mit dieser Methode nicht behandelbar.

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Allgemeine Informationen zu Schweiß, Schwitzen und Hyperhidrose

Schwitzen ist ein notwendiger, natürlicher Vorgang und erfüllt viele Funktionen. Die wichtigsten davon sind die Regulierung der Körpertemperatur und das Ausscheiden von Schadstoffen. Der Mensch hat ungefähr 2 Millionen Schweißdrüsen, die sich vor allem an den Handflächen und Fußsohlen, Achselhöhlen und Stirn konzentrieren. Ein gesunder Mensch kann bei entsprechender Hitzeeinwirkung mehrere Liter Schweiß pro Stunde ausschwitzen. Die Menge der normalen Schweißproduktion ist individuell sehr unterschiedlich. Manche Menschen schwitzen selbst bei großer Hitze oder Anstrengung kaum, andere sind schon bei geringer Anstrengung oder dem kleinsten Stress auf schweißgebadet. „Normales“ Schwitzen ist daher ein sehr dehnbarer Betriff. Wenn jedoch ist Schwitzen „übermäßig“?

Schwitzen, übermäßiges Schwitzen, Hyperhidrose

Hyperhidrose ist der Ausdruck für krankhaft vermehrtes, übermäßiges Schwitzen. Übermäßiges Schwitzen kann den gesamten Körper betreffen (generelle Hyperhidrose) oder auch nur einzelnen Körperstellen (lokalisierte Hyperhidrose). Von der lokalisierten Hyperhidrose sind meist die Achselhöhlen (axilläre Hyperhidrose), Hände oder Füßen (palmoplantare Hyperhidrose) oder auch das Gesicht betroffen.

Bei Hyperhidrose geht die produzierte Schweißmenge über das für die Wärmesteuerung (Thermoregulation) benötigte Maß hinaus. Hyperhidrose ist nicht mit normalem Schwitzen vergleichbar. Die Schweißproduktion ist so stark, dass Hemden ständig Flecken haben, das Gesicht schweißnass erscheint oder die normale Funktion der Hände beeinträchtigt ist. Das verursacht bei den Betroffenen einen erheblichen Leidensdruck.

Ob Schwitzen krankhaft ist, hängt auch vom Leidensausmaß ab – was den einen kaum belastet, kann dem anderen sehr große Probleme bereiten. Wer ständig nasse Hände hat, meidet aus Angst vor dem Händeschütteln den Kontakt mit Menschen; die Partnersuche ist dabei ein besonders großes Problem. Ein nasser Händedruck ist oft unangenehm, suggeriert Unsicherheit und Ängstlichkeit – sehr oft zu Unrecht. Seelische Probleme durch Hyperhidrose sind meist nicht Auslöser, sondern Folge des extremen Schwitzens. Tropfnasse Hände erschweren den Umgang mit Werkzeugen, Papier, Metallen oder Schreibgeräten. Die Berufswahl ist dadurch eingeschränkt. Achselschweiß wird oft als Zeichen von Aufregung und Unsicherheit gedeutet und ist damit auch wenig karrierförderlich. Häufig entsteht ein Teufelskreis: die Angst vor dem nächsten Schweißausbruch führt wieder zum gefürchteten Schwitzen.

Auslöser und Folgen von übermäßigem Schwitzen

Für die örtlich begrenzte Schweißneigung finden wir in der Regel keine Ursache. Medizinisch heißt das, es ist ein essentielles (idiopathisches, genuines) Problem. Die Schweißdrüsen des betroffenen Gebiets sind ohne erkennbare Ursache überaktiv. Lediglich beim übermäßigen Schwitzen an den Wangen ist die Ursache bekannt: die örtlich begrenzte Schweißbildung erfolgt durch Geruchs- und Geschmacksreize (gustatorischer Reize beim Frey-Syndrom). Zugrunde liegt eine Fehlfunktion des Nervus auriculotemporalis. Eine gesteigerte generelle Schweißproduktion dagegen ist nicht selten Ausdruck einer inneren Krankheit. Eine Ursachensuche beim Internisten ist daher immer ratsam. Normal ist verstärktes Schwitzen bei Sport, körperlicher Arbeit, bei Fieber oder starker seelischer Anspannung.

Man sollte aber nicht vergessen, dass seelische Probleme selten die Ursache, sondern viel häufiger die Folge von Schwitzen sein kann. Kaum ein „Normalschwitzer“ kann sich vorstellen, wie unangenehm ständig feuchte Hände, eine schweißnasse Stirn oder Schweißflecken auf der Bluse oder am Hemd sein können. Eine Behandlung des übermäßigens Schwitzens mit Botox ist für Betroffene daher keineswegs eine Frage der Eitelkeit, sondern eine sehr vernünftige und in jeder Hinsicht vertretbare Maßnahme zur Wiederherstellung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens und zur Wiedererlangung der Lebensfreude.

Gerne informiert das speziell geschulte und erfahren Ärzteteams des Aestomed Ambulatoriums in Wien über die Möglichkeiten der Botox-Behandlung gegen übermäßiges Schwitzen.

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Tel.: +43 1 718 29 29
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