Vor- und Nachteile verschiedener Methoden der Armhaarentfernung

Für zahlreiche Menschen, vorrangig Frauen, stellen behaarte Arme ein optisches Problem dar. Während der Sommerzeit beeinträchtigen sie das Aussehen, wenn diese kurzärmelige T-Shirts und Kleider tragen. Verliert die Haut im Winter ihre Bräune, sticht die dunkle Körperbehaarung deutlich hervor. Aus dem Grund entscheiden sich Damen und Herren für eine Armhaarentfernung. Ziel der Maßnahme sind haarlose Arme für einen möglichst langen Zeitraum. In der Regel spielen ästhetische, nicht hygienische Gründe eine Rolle.

Um die unliebsamen Härchen von den Unterarmen zu entfernen, stehen unterschiedliche Methoden zur Auswahl. Schnell und einfach funktionieren die Rasur und das Wachsen. Mit einem längerfristigen Effekt sorgen das Epilieren, Enthaarungscreme und eine dauerhafte Haarentfernung mittels Laser. Jede der Alternativen geht mit Vor- und Nachteilen einher. Neben der Zeit, die es braucht, um eine glatte, geschmeidige Haut zu erhalten, erweist sich der Kostenfaktor als ausschlaggebend.

Wie viel Sinn macht die Enthaarung der Arme?

Bevor Sie über eine Armhaarentfernung nachdenken, kontrollieren Sie Farbe und Anzahl der Härchen auf den Unterarmen. Personen mit einer spärlichen Körperbehaarung oder hellem Haar verzichten auf die Rasur. Häufig entscheiden sich Menschen mit dunklen Körperhaaren für die Haarentfernung. Beginnen Sie mit der Armrasur, erfordert diese eine regelmäßige Wiederholung. Wachsen Stoppeln nach, fühlen sie sich auf der Haut unangenehm an und beeinträchtigen Ihr Aussehen. Stetiges Rasieren und Epilieren führen zu einer Schädigung der empfindlichen Epidermis. Entstehen durch eine scharfe Klinge Verletzungen, droht zudem eine Entzündung.

Für die Armrasur benötigen Sie aus diesem Grund hochwertige Hautpflegeprodukte und Kosmetika. Haarfreie Arme wünschen sich nicht nur Frauen. Bodybuilder und Männer, die einem speziellen Körperkult folgen, streben haarlose Arme an, damit definierte Muskeln zur Geltung kommen. Für Menschen mit einem starken Haarwuchs erweisen sich viele Körperhaare als optisches Problem. Sie fühlen sich dadurch weniger attraktiv und leiden an einem geminderten Selbstbewusstsein. Fangen sie mit der Rasur der Arme an, erfordert das angestrebte Schönheitsideal Ausdauer und Disziplin. Speziell die Härchen an den Armen wachsen innerhalb kurzer Zeit nach.

Dabei entsteht ein weicher Flaum, der sich schnell zu harten Stoppeln entwickelt. Berühren Sie diese, fühlen sie sich kratzend auf der Haut an. Gelangt Stoff auf das stoppelige Körperhaar, spüren Sie beispielsweise ein Jucken und Ziehen. Sobald Sie Ihre Arme rasieren, verändert sich die Wuchsrichtung der Körperbehaarung. Oft wachsen die Härchen in unterschiedliche Richtungen, sodass sich ein unschönes Bild ergibt.

Wer enthaart sich die Arme?

Ein haarloser Körper trifft nicht nur unter Bodybuildern auf Wohlgefallen? In muslimischen Ländern beseitigen Männer und Frauen das Körperhaar aus hygienischen und religiösen Gründen. In westlichen Ländern spielt dagegen die Ästhetik eine maßgebliche Rolle. Steigen im Sommer die Temperaturen, tragen Männer und Frauen ärmellose Oberteile. Dabei fallen dunkle Haare auf den Unterarmen deutlich auf. Vorrangig Personen mit übermäßigem Haarwuchs entscheiden sich für die Armrasur. Leiden Frauen unter dem gesundheitlichen Problem, empfinden sie die starke Armbehaarung als unweiblich und störend.

Speziell Damen aus südlichen Ländern weisen eine dunkle, auffällige Körperbehaarung auf. Sie wählen eine Methode der Haarentfernung, um sich dem derzeitigen Trend – glatter, haarloser Haut – anzupassen.

Für Sportler, beispielsweise Schwimmer, bringt das Rasieren der Arme mehrere Vorteile. Die geschmeidige Epidermis verringert den Wasserwiderstand und ermöglicht eine höhere Schwimmgeschwindigkeit und sportliche Erfolge. Radsportler beseitigen die Härchen an den Armen ebenfalls. Das geschieht vorrangig bei einer Verwundung. Auf der glatten Haut heilen Schürfwunden schnell und unkompliziert ab.

Welche Methoden der Haarentfernung existieren?

Eine einfache und schnelle Maßnahme, um die Armbehaarung zu entfernen, stellt die Rasur dar. Bei einer Trockenrasur beseitigen Sie die Härchen ohne eine Verletzungsgefahr. Beispielsweise gleiten Sie mit einem elektrischen Rasierapparat über die Haut. Alternativ benutzen Sie einen handlichen Einwegrasierer. Allerdings erweist sich die Methode nicht gründlich und erfordert zeitnahe Wiederholungen. Aus dem Grund entscheiden sich zahlreiche Menschen für die Nassrasur. Bei dieser verteilen Sie das Rasiermittel auf der Haut und gleiten anschließend mit der Klinge über die Epidermis.

Zu den Nachteilen dieser Haarentfernung gehört die Verletzungsgefahr durch die scharfe Rasierklinge. Diese wechseln Sie regelmäßig, sodass sich die Kosten häufen. Weiters entfernen Sie die Härchen oberhalb der Haarwurzel, sodass sie schnell nachwachsen. Bereits nach einem bis zwei Tagen spüren Sie die unangenehmen Stoppeln. Nach der Rasur steht die Nachbehandlung auf dem Programm. Dafür benutzen Sie hautfreundliche Cremes, die Feuchtigkeit spenden und rückfettend wirken.

Epilation und Wachsen – Vor- und Nachteile der Haarentfernung

Interessieren Sie sich für eine länger anhaltende Haarentfernung, wählen Sie zwischen dem Epilieren und dem Wachsen. Mit einem Epilationsgerät profitieren Männer und Frauen mehrere Wochen von haarfreier und geschmeidiger Haut. Die Methode ähnelt der Vorgehensweise einer Pinzette. Der Epilierer zupft das Haar samt seiner Wurzel aus der Haut. Sie spüren einen dumpfen Schmerz, der nach der Behandlung abklingt.

Die Haarentfernung mit Heiß- oder Kaltwachs erfordert ebenfalls Schmerzresistenz und Übung. Zunächst tragen Sie das Wachs gemäß der natürlichen Wuchsrichtung der Haare auf. Danach drücken Sie den Stoffstreifen auf die zähflüssige Masse und reißen diesen nach wenigen Sekunden ab. Das geschieht ruckartig und zügig, da sich sonst die Schmerzen in die Länge ziehen. Benutzen Sie Heiß- oder Kaltwachsstreifen, bleiben Ihre Arme bis zu sechs Wochen haarfrei.

Für wen eignet sich die Enthaarungscreme?

Wer vor Chemie nicht zurückschreckt kann haarlose Arme ohne Rasur mithilfe von Enthaarungscremes bekommen. Die Substanzen bestehen aus chemischen Komponenten, die möglicherweise Hautreizungen verursachen. Vor der Anwendung führen Sie einen Verträglichkeitstest durch, indem Sie beispielsweise einen Klecks auf dem Handrücken auftragen. Zum Enthaaren schmieren Sie die Creme auf den Arm und lassen sie fünf bis zehn Minuten einwirken. Anschließend entfernen Sie sie mit einem Schaber. Achten Sie während der Maßnahme darauf, dass die Enthaarungscreme nicht in die Nähe von Augen und Schleimhäute gelangt. Die Ergebnisse fallen oft unbefriedigend aus, da die Creme nicht alle Härchen entfernt. Zudem wächst die Körperbehaarung nach sieben bis zehn Tagen nach.

Dauerhafte Haarentfernung mittels Laser

Für langfristig haarfreie Arme bieten wir in unserem Aestomed Ambulatorium die dauerhafte Laserhaarentfernung an. Zu diesem Zweck setzen unsere geschulten Ärzte den LightSheer®-Diodenlaser von Lumenis ein. Dieser erzeugt ein Laserlicht, welches das Melanin in den Körperhaaren absorbiert und zur Haarwurzel weiterleitet. In der Folge verödet diese. Diese Art der Haarentfernung funktioniert ebenso an weiteren Körperstellen, beispielsweise:

  • im Gesicht,
  • am Rücken,
  • an den Beinen,
  • im Intimbereich.

Abschließende Informationen zur Laserhaarentfernung

Die Laserbehandlung ist schmerz- und nebenwirkungsarm. Sie wirkt bei den Härchen, die sich in der Wachstumsphase befinden. Für eine dauerhaft haarfreie Haut sind daher mehrere Behandlungen im Abstand von vier bis sechs Wochen erforderlich. Die Laserhaarentfernung führen in Österreichs führender privaten Krankenanstalt für ästhetische Lasermedizin ausschließlich unsere langjährig erfahrenen qualifizierten Ärzte durch. Diese übernehmen zudem die gesetzlich vorgeschriebene Begutachtung und Aufklärung der Patienten, die sich vertrauensvoll an uns, die Aestomed Laserambulatorium GmbH, wenden. Bei Interesse an einer dauerhaften Armhaar-Entfernung wenden Sie sich zur Terminabsprache an unser freundliches Team.

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