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Aknenarben entfernen. Welche Methoden zur Entfernung von Aknenarben gibt es?

Aknenarben sind für viele Betroffene ein ästhetisches Problem. Die Akne vulgaris tritt bei ihnen schon lange nicht mehr auf, dennoch bleiben die unschönen Narben für immer zurück. Sie erscheinen rötlich-lila und treten besonders bei weißer Haut optisch hervor. Die Narben weisen eine erhabene oder eingedellte Struktur auf. Betroffen sind die typischen Stellen, an denen die Akne vulgaris auftritt: der Rücken, das Dekolleté und vor allem das Gesicht. Die Stellen verblassen über die Jahre, verschwinden jedoch nie komplett. Oftmals leiden Betroffene unter den unschönen Hautveränderungen und wünschen sich eine makellose Haut.

Die Entstehung der Aknenarben

Ursächlich ist eine frühere Akne vulgaris, die mit Pickeln und Hautentzündungen einhergeht. Diese reizen die entsprechenden Hautstellen und führen zum Absterben einzelner Zellen. Durch das Ausdrücken von Pickeln nisten sich Bakterien ein. Eine zusätzliche Entzündung entsteht. Nach deren Abheilung baut sich neues Hautmaterial auf, das sich nicht an die ursprüngliche Haut angleicht, sondern aus bindegewebigen Fasern besteht. Auf diese Weise entstehen kleine Narben. Liegen die Fasern sehr eng zieht sich das Gewebe ein. Bildet sich zu viel davon, entsteht eine spür- und sichtbare Wulst. Nach mehreren Jahren verblassen die Narben, teilweise verschwinden sie von selbst.

Aknenarben entfernen beim Profi

Oftmals setzen Ärzte sanfte Peelings ein, um die abgestorbenen Zellen auf der Oberhaut abzutragen. Dadurch erreichen sie einen Angleich wulstiger Narben an benachbarte Bereiche. Die im Peeling enthaltenen Teilchen wirken zusätzlich durchblutungsfördernd. Das regt die Regeneration der Zellen an. Eine ausgewogene Ernährung und der Konsum von ausreichend Wasser unterstützen den Prozess von innen heraus. Die Wirkung setzt bei dieser Methode jedoch spät ein und eignet sich ausschließlich für feine Vernarbungen. Reicht das nicht aus, setzen Ärzte aggressivere Peelings mit Trichloressigsäure oder Fruchtsäuren ein. Sie dringen in tiefer liegende Hautschichten ein und verhelfen schnell zu einem verbesserten Aussehen. Phenol-Peelings dringen noch tiefer ein.

Weitere Methoden sind die Dermabrasion und die Mikrodermabrasion. Der Arzt schleift die Haut ab und glättet auf diese Weise die Ränder der Narben. Die Dermabrasion setzt auf Schleifmaterialien aus Sand und Glas, die Microdermabrasion auf kleine, hautverfeinernde Kristalle.

Weitere Verfahren ohne Eingriff

Ärzte setzen bei weniger starken Vernarbungen teilweise Silikongele ein. Sie decken die Narbe mit einer luft- und wasserdurchlässigen Schicht ab. Sie nimmt mehr Feuchtigkeit auf, weicht auf und wuchert weniger. Nach zwei Monaten sehen Patienten erste Ergebnisse. Ebenso eignet sich eine Unterspritzung der Narben mit Kortison, wenn sie stark über Hautniveau verlaufen. Das Mittel schrumpft das Fettgewebe, wodurch sich die Narbe absenkt.

Lasertherapie gegen Aknenarben

Sehr wirkungsvoll ist der Einsatz einer Lasertherapie. Die Schönheitsklinik Aestomed in Wien arbeitet beispielsweise mit einem fraktionierten CO2-Laser. Dieser hilft bei starken Vernarbungen und regt die umfassende Hauterneuerung an.

Der hochfrequente Laserstrahl trägt die oberen Dermisschichten ab und entfernt dabei die Aknenarben, ohne das umliegende Gewebe zu beeinträchtigen. Der Laser regt die therapierten Hautpartien zur Bildung neuer Zellen an. Der thermische Effekt sorgt für eine Neustrukturierung sowie Straffung des umliegenden Bindegewebes. Ärzte benötigen lediglich eine Behandlungssitzung und verhelfen ihren Patienten schnellstmöglich zu einem optimalen Aussehen. Zur Anwendung kommen zwei verschiedene Verfahren: das ActiveFXTM-Laserlifting oder das DeepFXTM-Laserlifting.

Beim ActiveFXTM-Laserlifting handelt es sich um ein fraktioniertes Verfahren unter Einsatz eines Lasers. In nur einer Sitzung erreichen Ärzte das gewünschte Ergebnis. Die Ausfallzeiten des Patienten sind gering. Ein energiereicher Laserlichtstrahl eignet sich für die Entfernung mitteltiefer Aknenarben. Die Anwendung stimuliert das Kollagen in den tieferen Hautschichten, wodurch sich weiterhin eine Verbesserung des Hautbildes einstellt. Der Laser behandelt ausschließlich einen Teil der Dermis, dazwischen entstehen kleine Brücken. Das beschleunigt den Prozess der Heilung zusätzlich. Die Verbesserung sehen Patienten sofort nach der Operation. Das Kollagen trägt zur weiteren Verschönerung der Haut bei. In der Regel bemerken die damit behandelten Personen den Effekt nach drei Monaten. Therapierbar sind Hände, Gesicht, Rücken und Dekolleté.

Alternativ wenden die Mediziner bei Aestomed das DeepFXTM-Laserlifting an. Diese fraktionierte Lasertechnologie eignet sich für stark Aknenarben. Der CO2-Laser dringt haarfein in die tiefen Schichten der Dermis ein, stimuliert verschiedene Heilungsreaktionen und regeneriert das Gewebe. Ebenso regen die Mikrostrahlen die Neubildung des Kollagens an. Die Heilung dauert hierbei etwas länger als bei dem schonenderen Verfahren.

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